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Klimawandel und Lawinen

Ben

Den Startschuss zu diesem spannenden Projekt gab die Anfragefür ein Buchkapitel:

Lawinen sind Naturgefahren. Natürliche Lawinen entstehen im Winter meist dann, wenn es heftig schneit oder taut. Kürzere Winter und generell weniger Schnee in den nächsten Jahren mögen vermuten lassen, dass die Anzahl an Lawinen in der Zukunft zurück geht. Andererseits sagen Klimamodelle für Mitteleuropa eine Zunahme der Starkniederschlagsereignisse voraus. Große Neuschneemengen und somit erhöhte Lawinenaktivität in hochalpinen Lagen wären die Folge…

Grund genug mal drüber nachzudenken. So bekamen Sascha, Christoph und Ben die Chance ihre Gedanken dazu einmal aufzuschreiben.
Vielen Dank – es hat Spass gemacht Jungs!

Doch lest selbst,  ob die Voraussetzungen für Lawinen zukünftig erfüllt sind.
Und ob es die typischen Lawinenprobleme immer noch geben wird…

Riskmanagement — GKMR / DMCR

Ben

scroll to end for english material – materiel en français au bas du message

Seit 2015 ist viel passiert. Auf dem Weg zur Heidelbergerspitze haben meine Aspiranten das erste mal GKMR in den Schnee gezeichnet. Und zusammen mit GKMR diskutiert. Mittlerweile ist es eine Strategie für das Risikomanagement geworden. Lesen nervt – dann schau’s dir schnell an:
GKMR in 2 Minuten

Warum GKMR? Dieser Artikel in Bergundsteigen 4/2020  erklärt die Hintergründe:
“Risikomanagement da capo” in Zusammenerbeit mit Chris Semmel (VDBS), Alexis Mallon (ENSA) und Jürg Schweizer (SLF)

Dieses Beispiel aus Bergundsteigen 4/2020 zeigt, wie es draussen funktioniert – auf zwei Levels, also nicht nur für “Schneeflüsterer”:
“GKMR in der Praxis” in Zusammenarbeit mit Chris Semmel (VDBS)

This video explains the the DCMR method within the Winterjournal step by step:
CSAW – Colorado Snow Avalanche Workshop – “Backcountry risk assessment”

What the heck is DCMR? This article in the Avalanche Review gives the background for an inituitve and integrated risk management in avalanche terrain:
“An intuitive path” with Chris Semmel (VDBS), Alexis Mallon (ENSA), Karl Birkeland (NAC), Doug Chabot (GNFAC) and Jürg Schweizer (SLF)

Vous trouverez aussi un vidéo en français qui explique la méthode du DCMR dans le Winterjournal (version française en cours):
Présentation du carnet Winterjournal

Cet article dans la revue Neige et Avalanches montre les essentielles en hiver pour une …
“Gestion du risque en terrain avalancheux” avec Alexis Mallon (ENSA)

DCMR is an intuitive approach that works in any outdoor environment, when freeriding, backcountry skiing or sleding – check it out and send a comment to share your experience.

Gestion du risque en terrain avalancheux

Ben

Les dangers naturels rythment la vie dans les régions de montagne depuis toujours : en hiver, le danger d’avalanche est l’une des menaces les plus sérieuses pour les skieurs et autres pratiquants de la montagne. Gérer ce risque a façonné l’identité des populations alpines et a contribué à faire évoluer les pratiques. Aujourd’hui, les outils de communication et les équipements rendent la montagne plus accessible, même en plein cœur de l’hiver ou dans des zones isolées. Par ailleurs, les avancées scientifiques dans l’étude du manteau neigeux permettent de mieux comprendre et gérer le risque d’avalanche.

On a revisité les fondamentaux et on a inclu les dernières avancées scientifiques dans une nouvelle méthode de gestion du risque en terrain avalancheux – cette méthode formalise ce que beaucoup d’entre nous utilisent intuitivement en montagne. Vous trouvez l’article de Neige et Avalanche ici.

Vous êtez inviter de l’utiliser quand vous planifez vos sorties ou sur le terrain même. Téléchargez la dernière version pdf du Winterjournal.

Neuer Wind

Ben

in den Segeln der angewandten Lawinenkunde! Zu Winterbeginn hatten wir es einmal zusammengefasst, wie sich das Risikomanagement mit den neuen Entwicklungen aus der Lawinenforschung wandelt. Nun gibt es einen podcast – sozusagen einen refresher oder ein update für alle, die im November zur Alpinmesse Zeit noch klettern waren.

Viel Spass beim podcast hören oder beim Ausprobieren des neuen Winterjournals.

Aufgepasst! Wer meint, dass das Schnee von gestern sei, der mag nochmal genauer hinschau’n oder hören 😉

Visiting the Carpathians

Ben

“Cabin crew, prepare for landing” … I wake up. Snow covered hills below me. Some houses spread in between the fog. A new chapter opens. It’s says: Mountain Guide Training in Eastern Europe. It’s my first visit. And it’s the first training of its kind – after the final rehearsal two years ago.

To take part in the training students from several countries get together. They’re all strong alpinists, some of them are already established national guides. During the afternoon large duffles pile up at the Paltinu hut. For the most part I don’t understand what people say. But faces tell me, they’re happy to arrive and they know each other. The mixed group has mastered the entry test, now they take their first winter training. So, the new guy, that’s me. But soon, the ice is broken and we ski, study and chat.

Thanks for teaching me the roots of the sastrugi, the difference between muschi and schnitzel, and how strong apple juice can be.

Keep up the vibes!

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Die Kurse von PROJEKT:BERG

Ben

Der Winter ist da und hier sind die Termine für die PROJEKT BERG Kurse!

In Zusammenarbeit mit Chris Semmel

04.-07.02.21  Heidelberger Hütte — Lawinen-Intensivkurs … Für Skibergsteiger mit Basis-Kenntnissen in Lawinenbeurteilung

Diese Veranstaltung richtet sich an Interessierte, die die Zusammenhänge zwischen Schneedeckenaufbau und Lawinenbildung erkunden möchten. Wir geben euch einen umfangreichen Einblick in die weisse Materie und werden mit euch Experimente in Hängen durchführen, um mehr über “Schwachschichten” und “Stabilität” zu lernen. Den Kurs gibt auch mit LVS Training:

07.-12.02.21 Heidelberger Hütte — Lawinen-Intensivkurs mit LVS Training … Für Skibergsteiger mit Basis-Kenntnissen in Lawinenbeurteilung

14.-19.02.21 Heidelberger Hütte — Lawinen-Intensivkurs mit LVS Training … Für Skibergsteiger mit Basis-Kenntnissen in Lawinenbeurteilung

28.02.-05.03.21 Heidelberger Hütte — Lawinen-Intensivkurs mit LVS Training … Für Skibergsteiger mit Basis-Kenntnissen in Lawinenbeurteilung

 

12.-14.02.21 Heidelberger Hütte — Lawinen-Basics … Für Skibergsteiger ohne große Kenntnisse in der Lawinenbeurteilung

19.-21.02.21 Heidelberger Hütte — Lawinen-Basics … Für Skibergsteiger ohne große Kenntnisse in der Lawinenbeurteilung

05.-07.03.21 Heidelberger Hütte — Lawinen-Basics … Für Skibergsteiger ohne große Kenntnisse in der Lawinenbeurteilung

ist ein Auffrischungstraining zum Thema Sicherheit und richtet sich an Fortgeschrittene Freerider oder Tourengeher mit LVS Erfahrung. Hier trainineren wir das Verhalten im winterlichen Gelände aber auch die Verschüttetensuche und Rettung. Wir werden euch zunächst updaten und dann mit typischen Szenarien konfrontieren, damit ihr direkt üben könnt – ohne viel blabla

 

Leistung:
Inbegriffen in den angeschriebenen Preisen ist die Betreuung durch einen zertifizierten IVBV Bergführer. Mindestteilnehmerzahl: 4. Unfallversicherung ist Sache der Teilnehmer. Wir empfehlen allen Teilnehmern eine Gönnerschaft bei der REGA oder eine Mitgliedschaft bei einem der Alpenvereine. Bei ungünstigen Bedingungen behalten wir uns vor, die Tour an einem anderen Ort durchzuführen oder zu annulieren.

Anfragen könnt ihr direkt hier stellen:

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Subject

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Winter Journal

Ben

A decision making and reporting tool for practicioners

– Look up and refresh fundamentals
– Plan trips based on the forecast and your own observations
– Take your decisions based on the latest know-how

In case you lost your pen or filled all worksheets already

Download trip planning tool: Update 2020
Download decision making tool for crux slopes: Update 2020

Go to German edition

 

GKMR – Risikobeurteilung 2.0

Ben

Gefahren, Konsequenzen, Massnahmen & Risiko

Grundtenor: „Baah, das ist kompliziert.“ Wir wissen, draussen muss es schnell gehen. Die wichtigsten Punkte. Aber nichts vergessen. Drinnen auch. G->K->M<->R bringt’s auf den Punkt. Das schicke ist, GKMR bietet ein Gedankengerüst. Und mit dem kann man das Risiko beurteilen. Drinnen oder draussen.  Das Gerüst begleitet uns also bis vor den Einzelhang. Die folgende Herangehensweise steht auf den Grundlagen, sonst nichts. Und bergundsteigen hat’s gedruckt.

Die Seiten des Winter Journal zum ausfüllen mit Kurzanleitung zum download:

Tourenplanung  Version 2018   Version 2020
(Für’s grobe: Gefahren erkennen, Konsequenzen abschätzen, Risiko bewerten)

Einzelhangbeurteilung  Version 2018   Version 2020
(Die Feinheiten: Gefahren erkennen, Konsequenzen abschätzen, Risiko bewerten)

 

Snow instability – what does that really mean?

Ben

Hard to say what it is?
No kidding!
However, in recent years researchers found some answeres to that question.

We put it together,it’s not that big of a deal. You can get an answer, if you choose one particular pit on the hill to look at. Nevertheless, it’s getting more complicated if you want to know if a slope is stable. Then all the variations across the slope come into play. That’s a different story, we tried to address in “sinking in white chaos“.

Briefly, a snowpack is called unstable if  a skier can break the weak layer and the initial crack starts spreading spontaneously. In other words, if the slope comes down – no seriously, this is excatly what would happen next if the slope is inclined more than 30 degrees.

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Schwierige Frage?
Definitiv nicht so einfach.
Die letzten Jahre brachten uns ein paar Antworten.

Lest selbst, so kompliziert ist es nicht, so lange man einen Ort im Gelände betrachtet. Kurzum, mit “Schneedeckenstabilität” beschreiben wir die generelle Schichtung der Schndeecke und ihre Neigung zur Bruchbildung.Geht’s um einen Hang spricht man eher von der Auslösewahrscheinlichkeit. Wie wahrscheinlich ist es, dass man ihn auslösen kann? Die Auslösewahrscheinlichkeit hängt natürlich von der Schneedeckenstabilität ab, aber eben auch von der Belastung die zur Auslösung nötig ist und von der räumlichen Variabilität der Schneedecke.

VDBS Bergführerausbildung 2017

Ben

Es ist wieder so weit. Auf zur Heidelberger Hütte!

Wie jedes Jahr lässt man sich in der Silvretta nicht lumpen und hat ordentlich Altschnee unterfüttert. Anspruchsvolle Trainingsbedingungen für den Bergführerkurs “Lawine”! Wumms, Risse, spontane Lawinen und Fernauslösungen inklusive – letztere mit genügend Abstand und Respekt.

Was lernt ein Bergführer in seiner Ausbildung? Klar, Lawinenlagebericht verstehen, Touren planen, Gelände lesen, Spur anlegen, etc. Doch das ist nicht alles! Wir wollen auch verstehen, warum Lawinen entstehen, welche Voraussetzungen bestehen müssen und wie man diese im Gelände – oder besser noch vorab – erkennen kann. Denn nur so kann man ein downscaling machen vom Lawinenlagebericht, der für grosse Gebiete wie etwa eine Gebirgsgruppe gilt, bishin zu einem Talkessel oder gar zum Einzelhang. Denn hier müssen wir unsere Entscheidungen als Bergführer fällen.

 

Lawinen reissen oben an

Ben

Die Schneeforscher von Projekt:Berg bringen mit ihrem Vortrag etwas Licht ins Dunkel der Schneephysik. Sie werden über die Voraussetzungen für sicheres Freeriden sprechen, über Powder und wie dieser zur weißen Gefahr wird. Sie führen uns mit X-Ray durch die Mikrostruktur von Schneekristallen und zeigen uns mit super Slow-Motion, wie aus einer Schneedecke eine Lawine wird. Ein Abend für alle, die sich für Schnee- und Lawinenwissen aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel interessieren!

Patagonia Store, München, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:30

Schneefabrik 2016

Ben

Liebes Publikum,

es riecht nach Frühling, Blüten zwängen sich durch die Schneedecke, noch ein paar letzte Schwünge im weichen Firn. Auch diesen Winter haben wir viel erlebt und sicher auch dazu gelernt. Ein paar Sachen haben wir aufgeschrieben, damit wir uns nach dem Sommer wieder leichter erinnern. Wie war das gleich?

Schneemetamorphose” – Ein gewiefter Blick in diese komplexe Materie. Jetzt können wir uns besser vorstellen, was im Eisgerüst von statten geht – wie Schwachschicht und Schneebrett entstehen.

Lawinenbildung” – Ein Thema, das mit viel Verwirrung verknüpt ist. Hier ein Versuch, die wichtigsten Prozesse unter einen Hut zu bringen.

Untangling slab avalanche release” – Anhand es Beispiels entwirren wir diese lawinenbildenden Prozesse und zeigen auf, wie sie zusammenspielen – ja sogar messbar sind!